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Xacademy Lernmaterial

Die IPPI-Karte — internationaler Nachweis des Ausbildungsstands

4 Min. LesezeitAusbildungsgrundlagen
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IPPI steht für International Pilot Proficiency Information. Die Karte von FAI/CIVL bietet eine gemeinsame Grundlage, um nationale Piloten-Einstufungen zu vergleichen. Die angegebene SafePro-Para-Stufe hilft Platzverantwortlichen und Lehrpersonen, die Erfahrung eines Piloten einzuordnen.

So funktioniert die Karte

Eine IPPI-Karte gilt nur zusammen mit einer aktuellen nationalen Lizenz oder Einstufungskarte. Eine zugelassene Ausgabestelle ordnet anhand der bestehenden nationalen Qualifikation eine Stufe zu. Piloten beantragen die Karte bei einer solchen Stelle, nicht direkt bei der FAI.

Zwei Ausgabeformen

  • Pro Stufe: eine gesonderte Karte, die bei einer Änderung der nationalen Einstufung nötigenfalls erneuert wird.
  • Jährlich: ein IPPI-Vermerk auf der nationalen Lizenz, angebracht durch eine zugelassene Stelle.

Was IPPI nicht leistet

IPPI ist weder eine eigenständige Lizenz noch eine Versicherung oder Luftraumerlaubnis. Anforderungen unterscheiden sich je nach Land, Fluggebiet und Veranstaltung. Die Karte entbindet Piloten nicht von der Prüfung von Wetter, Ausrüstung und eigenem Können.

Prüfen Sie vor einer Reise die Gültigkeit Ihres nationalen Nachweises, die Anerkennung von IPPI am Zielort, örtliche Regeln und Versicherungsanforderungen.

Wozu die IPPI-Karte dient

Die 1992 eingeführte International Pilot Proficiency Information Card (IPPI) bietet einen gemeinsamen Maßstab zum Vergleich nationaler Piloten-Einstufungen. Die darauf vermerkte SafePro-Para-Stufe hilft Geländeverantwortlichen oder Lehrenden, die Erfahrung eines Gastes einzuordnen. Die Karte gilt nur zusammen mit einer aktuellen nationalen Lizenz oder Einstufungskarte; sie ist weder eine eigenständige internationale Lizenz noch eine praktische Prüfung. Prüfen Sie vor Reisen die Gültigkeit des nationalen Dokuments, die Anforderungen vor Ort und die Berechtigung des Ausstellers. Die Karte erteilt keine automatische Flugerlaubnis.

FAI/CIVL

IPPI und SafePro Para

Ein befugter Aussteller ordnet eine bestehende nationale Einstufung der SafePro-Para-Stufe auf der IPPI-Karte zu; der Abschluss dieses Kurses erlaubt keine freie Wahl der Stufe. FAI beschreibt zwei Ausgabemodelle: eine physische Karte für eine bestimmte Stufe und einen jährlich erneuerten IPPI-Vermerk auf der nationalen Lizenz. In beiden Fällen muss die zugrunde liegende nationale Lizenz oder Einstufung aktuell sein. IPPI bietet keine Versicherung, ersetzt keine nationalen oder örtlichen Anforderungen und bewertet weder Wetter noch Tagesform. Diese Punkte sind vor jedem Flug gesondert zu prüfen.

FAI/CIVL

Das BHPA Pilot Rating Scheme

Die britische BHPA unterscheidet die einführende Auszeichnung Elementary Pilot von drei eigentlichen Einstufungen: Club Pilot (Novice), Pilot und Advanced Pilot. EP kennzeichnet einen frühen Ausbildungsstand in der Schule und ist noch keine Club-Pilot-Einstufung. Club Pilot steht für den Abschluss der formellen Grundausbildung im Rahmen von BHPA-Mitgliedsclubs; Pilot und Advanced Pilot folgen später. Für Reisen kann eine BHPA-Einstufung mit IPPI/SafePro verglichen werden, doch die aktuelle Zuordnung und die Regeln des Ziellandes sind zu prüfen. Das britische System ersetzt keine ausländische Lizenzregel.

BHPA

DHV-Lizenzen und Anerkennung

Der DHV unterscheidet die beschränkte A-Lizenz von der B-Lizenz mit Streckenflugberechtigung. Nach seiner offiziellen Auskunft benötigen Personen mit Wohnsitz in Deutschland zum Fliegen dort eine gültige deutsche oder österreichische Lizenz. Ausländische Ausbildung und Lizenzen werden in gesonderten Verfahren anhand von Unterlagen geprüft; eine IPPI-Karte wird nicht automatisch zur deutschen Lizenz. Die LTF/EN-Klassifizierung eines Schirms betrifft die Prüfung der Ausrüstung, nicht die rechtliche Qualifikation des Piloten. Prüfen Sie aktuelle DHV-Regeln für Wohnsitz und Tätigkeit, bevor Sie sich auf ausländische Dokumente stützen.

DHV

Offizielle Quellen